Geocaching am Söllereck mit Sommerrodelbahn

Rund um die Söllereckbahn ist ein riesiges Familienangebot mit Geocaching, Rodelbahn und einem Naturerlebnisweg entstanden – kein Wunder, dass sie zu den Lieblingszielen von Eltern und Kindern zählt.

Geocaching Söllereck

Fleißige Spürnasen beim Geocaching am Söllereck

Schnitzeljagd mit GPS

Schnitzeljagden sind cool, findet ihr? Die moderne Variante funktioniert mit GPS, ist ein Hit für die ganze Familie und garantiert megacool! Geocaching nennt man das, und so funktioniert es: Als Ausrüstung gibt es an der Bergstation der Söllereckbahn ein kostenloses GPS-Gerät und Koordinaten. Dann gilt es, Plätze zu finden und Aufgaben zu lösen, die den Weg zum Ziel weisen. Gar nicht so einfach, schließlich muss man erst einmal die Technik durchblicken und dann beweisen, dass man Köpfchen hat. Da ist es manchmal schon ganz gut, wenn die Eltern helfen. Ist auch kein Problem, denn man spielt nicht gegeneinander: Die ganze Familie ist ein Team. Je nach Schnelligkeit des Teams dauert die Schatzsuche ein bis zwei Stunden und macht riesigen Spaß. Und wer das richtige Lösungswort gefunden hat, auf den wartet schließlich eine Belohnung beim Bergbahnpersonal.

Auf dem Naturerlebniswanderweg

Geocaching Söllereck

Erschöpft nach dem Geocaching am Söllereck

Wer nach der aufregenden Schatzsuche noch Energie hat, sollte unbedingt den neuen Naturerlebniswanderweg, der von der Bergstation in Richtung Hochleite führt, ausprobieren. Oder man erkundet ihn beim nächsten Besuch. Er führt auf jeden Fall durch abwechslungsreiches Terrain, durch Feuchtwiesen und Bergwälder. Die Eltern werden immer wieder die herrliche Aussicht bewundern. Die Kinder finden spannende Aufgaben an zahlreichen Wegstationen. So kann man den Klang von unterschiedlichen Hölzern testen, kann sich mit den Tieren des Waldes im Weitsprung messen, auf einem Tastpfad die Sinne trainieren, mit einem Baumtelefon telefonieren oder staunen, wie viele Lebewesen ein Stück Totholz bewohnen. Und unterwegs erzählen Infotafeln Interessantes über Flora und Fauna der Bergregion – dabei lernt garantiert die ganze Familie etwas. An der Hochleite angekommen, kann man sich stärken und auf dem gleichen Weg zurückwandern oder aber weiterlaufen zum Freibergsee (Badepause!) und zur Skiflugschanze. Insgesamt ist man etwa zwei Stunden unterwegs.

Wandern mit dem Kinderwagen

Ein weiterer Wanderweg, der auch für Familien mit kleinen Kindern oder gar Babys bestens geeignet ist, führt nach Riezlern ins Kleinwalsertal. Die Alpwanderung vom Söllereck nach Riezlern verbindet Deutschland und Österreich und streift zwei Sennalpen. Zwischen Juni und September – bis zur Viehscheid – kann man den hausgemachten Allgäuer Bergkäse vor Ort kosten.

Wer früh aufsteht, darf auch beim Käsen zuschauen. Aber auch außerhalb der Käsesaison begeistert die Wanderung auf dem Höhenweg durch großartige Ausblicke ins Tal. Mehr über das Thema Alpwirtschaft gestern und heute vermitteln fünf Infostelen unterwegs. Friedlich grasende Kühe, die ihre Sommerfrische hier oben verbringen, säumen den bequemen und auch kinderwagentauglichen Weg durch das Alpgelände, und bald öffnet sich ein großartiger Blick in das Kleinwalsertal mit dem charakteristischen Kalksteinplateau des Hohen Ifen. Wir passieren Amans Alpe mit einer winzigen Kapelle für den Viehpatron Wendelin, und nun ist es auch nicht mehr weit zur bewirtschafteten Mittelalpe, die auf 1359 Metern Höhe unter dem Fellhornrücken liegt. Hier kann man sich an leckeren Brotzeiten mit hausgemachtem Käse, einem warmen Mittagessen oder selbst gebackenem Kuchen laben. Dann liegt Riezlern, der erste Ort im Tal, vor uns, und langsam steigen wir hinab und fahren mit dem Walserbus zurück zur Talstation der Söllereckbahn.

Tipp
Das Gasthaus am Schönblick, das Berghaus am Söller oder die Alpe Schrattenwang – gleich drei Einkehrmöglichkeiten gibt es im Bereich der Bergstation. Wer die Wahl hat, hat die Qual … Wer den Naturerlebnisweg wählt, kann auch an der Hochleite einkehren. Auf dem Weg nach Riezlern stärkt man sich in der Mittelalpe.

Abfahrt vom Söllereck mit der Sommerrodelbahn

Geocaching Söllereck

Rasante Talabfahrt auf der Sommerrodelbahn

Höhepunkt für viele Kids ist der Söllereck-Rodel an der Talstation, eine Bobbahn der rasanten Art. 850 Meter lang braust man mit bis zu 40 km/h durch die Kurven und eingebaute Jumps und Wellenstrecken sorgen für Nervenkitzel. Doch glücklicherweise kann jeder das Tempo selbst bestimmen und Kinder bis zu 8 Jahren fahren zwischen den Beinen der Eltern mit. Anders als Sommerrodelbahnen alten Stils ist der Söllereck-Rodel auch bei schlechtem Wetter in Betrieb.

Anfahrt Bahn/Bus: Bahnverbindungen aus vielen deutschen Städten nach Oberstdorf. Vom Ortszentrum verkehren die grünen Walserbusse im 10- bzw. 20-Min.-Takt bis zur Haltestelle Söllereckbahn. Auto: A 7 bis zum Autobahndreieck Allgäu K, Ausfahrt Lindau. Nach 5 Kilometern auf die B 19 über Sonthofen in Richtung Oberstdorf, dann weiter der Ausschilderung zum Kleinwalsertal/Söllereckbahn folgen.
Parkplatz An der Talstation der Söllereckbahn.
Betriebszeiten Söllereckbahn im Sommer (1. Mai bis 2. November): 9–17 Uhr. Alle Kinder und Jugendlichen einer Familie fahren in Begleitung mindestens eines Elternteils kostenlos.
SöllereckRodel 1. Mai bis 2. November: 10–18 Uhr, im Juli/August bis 19 Uhr
Ausgangspunkt Bergstation der Söllereckbahn
Gehzeit Naturerlebnisweg mit Verlängerung zur Skiflugschanze 2 Std.; Gratweg nach Riezlern ebenfalls 2 Std.
Anforderung Bequeme Wanderwege, der Weg nach Riezlern ist kinderwagentauglich (Abstieg dann über Unterwestegg). Zurück zur Talstation der Söllereckbahn geht es mit dem Walserbus.
Info SöllereckBahn, Tel. 08322/9875–6, Info-Tel. 08322/5757, www.soellereckbahn.de.
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